Holzschutz am Bau

Die Fachkenntnisse von Frank Wiegmann werden sowohl im Neubau wie auch in der Sanierung benötigt.

▲ Holzschutz im Neubau

Das Angebot umfasst die Kontrolle der Bauausführung in Dämmung und Dacheindeckung. Mangelnde Luftdichtigkeit, Wärmebrücken oder feuchtes Bauholz können schon in junger Bausubstanz zum Eintrag von holzzerstörenden Pilzen
und Insekten führen.

▲ Holzschutz in der Sanierung

Bei der Begutachtung bestehender Bausubstanz ist die Auffindung und Analyse vorhandener Schädigungen in Wänden und der Dachkonstruktion sehr wichtig.
Der echte Hausschwamm oder Insektenbefall kann bereits die Tragfähigkeit beeinträchtigt haben. Hier stellt sich schnell die Frage: Sanierung oder Abriss?!
Ist eine Sanierung lohnenswert, berät Frank Wiegmann über sinnvolle Maßnahmen zur Dämmung und Instandsetzung. Er kennt die bauphysikalischen Eigenarten der typischen Architektur vergangener Jahrzehnte. Der Einsatz von chemischem Schutz kann dabei minimiert werden, wenn alle konstruktiven Aspekte optimiert sind.

▲ Qualifikation „Sachkundenachweis“

Die für seine Arbeit erforderliche Qualifikation hat Frank Wiegmann gemäß DIN 68 800-4 mit dem „Sachkundenachweis für Holzschutz am Bau“ erbracht. Damit wird bestätigt, dass er „Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechend dem Stand von Wissenschaft und Technik für die Vorbereitung, Anleitung, Durchführung und Prüfung von gesundheitlich unbedenklichen und umweltverträglichen Holzschutzmaßnahmen zur Bekämpfung holzzerstörender Pilze und Insekten sowie sonstiger Einflüsse“ nachgewiesen hat.

 

Holzschädigende Pilze und Insekten

Holz ist ein natürliches Baumaterial mit vielen Vorteilen für die Konstruktion und Baubiologie. Diesem lebendigen Werkstoff drohen auch Gefahren:

▲ Holzschädigende Pilze

Bei einem Feuchtegehalt ab ca. 20 % ist das Bauholz vom Befall mit Echtem Hausschwamm und anderen Pilzarten bedroht. Einmal eingenistet überstehen diese große Temperatur- und Feuchtebereiche, können sogar in jahrelange Trockenstarre fallen. Ihre Wirkung ist Fäule mit Würfelbruch, bis zur pulvrigen Holzzerstörung.

▲ Holzschädigende Insekten

Hier ist der Holzbock und andere Trockenholzinsekten zu nennen. Ihre Gefahr geht nicht von den sichtbaren Insekten, sondern von den Larven aus. Sie leben vom Eiweiß im Holz und zerstören u.a. das Splintholz der eingebauten Bauhölzer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Fotos oben v. li.):
Hausbockkäfer; Larve im Holz.

(Mitte v. li.): Echter Hausschwamm: Fruchtkörper; daneben Mycel.

(Unten v. li.):
Weißer Porenschwamm: Fruchtkörper; daneben Mycel.

Fotos © Ing.-Büro E. Flohr GmbH
Quelle: Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V.